Über uns

Aufgabe der Stiftung Naturschutzgeschichte ist es, die Geschichte des Naturschutzes in Deutschland zu dokumentieren, wissenschaftlich zu erforschen und darzustellen.

Im Zentrum stehen das Verhältnis des Menschen zu Natur und Umwelt und die gesellschaftliche Auseinandersetzung darüber.

Die Verknüpfung unterschiedlicher Blickweisen, insbesondere von sozial- und kulturhistorischen, geistes- und naturwissenschaftlichen Zugängen, soll eine umfassende Sicht auf die historische Entwicklung der Naturschutzbewegung ermöglichen. Deren Themen, Ziele und Protagonisten sollen jeweils in ihren geschichtlichen Kontext eingeordnet und nachvollziehbar gemacht werden.

Die Stiftung Naturschutzgeschichte bringt Erkenntnisse aus ihrer historischen Arbeit in aktuelle Debatten ein und sucht den Dialog darüber mit allen Interessierten.

Foto oben: Uschi Euler

Das Archiv sammelt, erfasst und erschließt Materialien des ehrenamtlichen Naturschutzes in Deutschland. Darüber hinaus steht eine Fachbibliothek mit über 17.000 Medieneinheiten zur Geschichte des Natur- und Umweltweltschutzes zur Verfügung.

Im Arbeitsbereich Forum lädt die Stiftung Naturschutzgeschichte regelmäßig zu wissenschaftlichen Tagungen ein. Hier werden interdisziplinär Gegenwarts- und Zukunftsfragen des Naturschutzes im Lichte seiner geschichtlichen Entwicklung erörtert. Darüber hinaus publiziert die Stiftung Tagungsbände und gibt die Schriftenreihe „Geschichte des Natur- und Umweltschutzes“ im Campus Verlag heraus.

Im Arbeitsbereich Museum präsentiert die Stiftung Naturschutzgeschichte im Nordflügel der Vorburg von Schloss Drachenburg ihre Dauerausstellung „Naturschutz hat Geschichte“. Die Ausstellung macht den Naturschutz als soziale Bewegung im Zusammenhang mit den kultur-, sozial-, geistesgeschichtlichen und ökologischen Bewegungen seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts erlebbar.

Die Gründungsurkunde der Stiftung Naturschutzgeschichte wurde am 5. Dezember 1996 in Düsseldorf unterzeichnet: Herbert Neseker (Präsident der NRW-Stiftung), Bärbel Höhn (NRW-Umweltministerin), Matthias Platzeck (Umweltminister von Brandenburg)

2000 konnte die Stiftung Naturschutzgeschichte die renovierte Vorburg beziehen. Den symbolischen Schlüssel übergab Herbert Neseker, Präsident der NRW-Stiftung, an den Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung Naturschutzgeschichte, Jochen Flasbarth.

Was bieten wir an?

Die Stiftung Naturschutzgeschichte befasst sich schwerpunktmäßig mit der Historie des Naturschutzes. Doch sie verknüpft ihre geschichtliche Expertise stets mit den aktuellen Fragestellungen und Debatten in Naturschutz und Landschaftspflege. Sie greift dazu zentrale Themen auf und beleuchtet deren Entwicklung und Relevanz in Geschichte, Gegenwart und Zukunft.

Die Stiftung

  • konzipiert und organisiert Kongresse und Tagungen – von der ersten Idee bis zum fertig redigierten Tagungsband,
  • fördert und publiziert wissenschaftliche Forschungsarbeiten,
  • erstellt Gutachten zu maßgeblichen Fragestellungen und ist in der Politikberatung tätig,
  • unterstützt die Anfertigung von Studienarbeiten und Dissertationen,
  • assistiert bei der Erstellung von Festschriften sowie von biografischen und journalistischen Veröffentlichungen,
  • entwickelt und realisiert Ausstellungen und Präsentationen,
  • übernimmt und archiviert die Überlieferung von Naturschutzorganisationen und einzelnen Personen aus dem ehrenamtlichen Naturschutz.

Publikationen zu Kongressen und Tagungen

Wissenschaftliche Forschungsarbeiten

Gutachten zu maßgeblichen Fragestellungen

Studienarbeiten und Dissertationen

Kuratorium

Die Mitglieder des Kuratoriums werden von der Bundesrepublik Deutschland, den Ländern Nordrhein-Westfalen und Brandenburg sowie der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege bestellt.

Dem Kuratorium der Stiftung Naturschutzgeschichte gehören folgende Persönlichkeiten an (Stand 26. November 2012):

Für die Bundesrepublik Deutschland, ehrenamtlicher Naturschutz
Dr. Kai Frobel BUND
Olaf Tschimpke NABU (Vorsitzender des Kuratoriums)
Angelika Wurzel BBN

Für die Bundesrepublik Deutschland, amtlicher Naturschutz
Dr. Kilian Delbrück BMUB
(2. stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender)
Ursula Heinen-Esser Parl. Sts. BMUB a.D.
Prof. Dr. Beate Jessel Präsidentin Bundesamt für Naturschutz
(1. stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende)

Für das Land Nordrhein-Westfalen, ehrenamtlicher Naturschutz
Achim Baumgartner BUND
Mark vom Hofe LNU
Monika Hachtel NABU

Für das Land Nordrhein-Westfalen, amtlicher Naturschutz
Horst Becker Parl. Sts. MKULNV NRW
Dr. Georg Verbücheln LANUV
Gisela Walsken Regierungspräsidentin Köln

Für das Land Brandenburg, ehrenamtlicher Naturschutz
Regine Auster Haus der Natur, Potsdam

Für das Land Brandenburg, amtlicher Naturschutz
Godehard Vagedes MUGV

Für die NRW-Stiftung Naturschutz Heimat- und Kulturpflege
Prof. Dr. Wolfgang Schumacher
Dr. Stefan Kisteneich

Vorstand

Dem Vorstand gehören folgende Mitglieder an (Stand 9. November 2016):

Prof. Dr. Hansjörg Küster
Vorstandsvorsitzender
(Universität Hannover, Institut für Geobotanik)

Hubert Kofferath
stellvertretender Vorstandsvorsitzender
(Beigeordneter Stadt Königswinter a.D.)

Hermann Baier
(Landesumweltamt Mecklenburg-Vorpommern, AL a.D.)

Prof. Dr. Hermann Behrens
(Hochschule Neubrandenburg; Geschäftsführer IUGR)

Dr. Bernd Boecken
(Leiter des Zentralbereichs Finanzen der
Deutschen Post AG a.D.)

Heinrich Spanier
(BMUB)

Dr. Gertrud Hein
(NUA NRW)

Josef Tumbrinck
(Vorsitzender des NABU NRW)

Dr. Martin Woike
(AL Naturschutz und Forsten MKULNV NRW)

Kooptation
Prof. Dr. Hans-Peter Ziemek
(Universität Gießen, Institut für Biologiedidaktik)

Ehrenvorsitzender
Prof. Albert Schmidt

Geschäftsstelle

Dr. Hans-Werner Frohn
Wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer

Jürgen Rosebrock, M.A.
Archivar

Floris Bernhardt, M. A.
Projektmitarbeiter

Gudrun Birkenstein, M. A.
Projektmitarbeiterin

Dr. Julia Brennecke
Projektmitarbeiterin

Sabine Diemer, M. A.
Projektmitarbeiterin

Satzung

Die Satzung der Stiftung Naturschutzgeschichte:

  Satzung im PDF-Format

Förderverein

1989 gründete sich der Verein „Archiv und Museum zur Geschichte des Naturschutzes“. Unter seiner Federführung entstanden erste konzeptionelle Überlegungen zur Gründung der Stiftung Archiv, Forum und Museum zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland. Nach der Gründung der Stiftung am 5. Dezember 1996 verlagerte der Verein sein Aufgabenfeld. Er unterstützt seither die Arbeit der Stiftung Naturschutzgeschichte, wirbt für sie in der Öffentlichkeit und hilft mit, Vor- und Nachlässe ehren- und hauptamtlicher Naturschützerinnen und Naturschützer einzuwerben.

Naturschutz hat Geschichte, die nicht vergessen werden darf und aus der es zu lernen gilt. Die Erinnerung an die Protagonistinnen und Protagonisten des Naturschutzes soll wachgehalten werden. Der Verein unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten die Arbeit der Stiftung materiell und ideell.

Dem Vorstand des Fördervereins gehören seit der letzten Wahl am 23. November 2016 folgende Personen an:

Angelika Wurzel (Vorsitzende)
Dr. Bärbel Kraft (stellv. Vorsitzende)
Prof. Dr. Hans-Peter Ziemek (stellv. Vorsitzender)
Marianne Doblaski (Schatzmeisterin)
Peter Schütz (Beisitzer)

Mitglied werden

Sie können die Aufarbeitung der Naturschutzgeschichte tatkräftig unterstützen!

Werden Sie Mitglied im Förderverein! Füllen Sie dazu einfach das Beitrittsformular aus. Verschenken Sie die Mitgliedschaft im Förderverein an Freunde, Verwandte und Bekannte. Lassen Sie sich zu Geburtstagen oder Jubiläen eine Spende an den Förderverein schenken.

Die Mitglieder des Fördervereins sind bevorzugte Gäste im Museum zur Geschichte des Naturschutzes sowie in der Bibliothek und im Archiv der Stiftung Naturschutzgeschichte.

Der Verein ist gemeinnützig, Spenden können steuerlich in Abzug gebracht werden. Der Mitgliedsbeitrag beträgt:
30 Euro im Jahr, ermäßigt 15 Euro,
juristische Personen 60 Euro.

Förderverein der Stiftung Naturschutzgeschichte
Geschäftsstelle
Drachenfelsstraße 118
53639 Königswinter
  02223/700570
zentrale@naturschutzgeschichte.de

Flyer/Beitrittserklärung

Regionale Arbeitskreise

Die Stiftung Naturschutzgeschichte ist bestrebt, mit Menschen, die sich für die regionale Geschichte des Naturschutzes interessieren, eng zusammenzuarbeiten. Die Bildung von regionalen Arbeitskreisen wird deshalb unterstützt.

Regelmäßige Kontakte bestehen zum 2003 gegründeten Arbeitskreis Naturschutzgeschichte Brandenburg/Berlin des Hauses der Natur in Potsdam.

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In Oldenburg (Oldbg.) gründete sich im September 2009 ein Arbeitskreis, der sich intensiv mit der Naturschutzgeschichte des Oldenburger Landes befasst. Daraus entwickelte sich das "Netzwerk Naturschutzgeschichte Oldenburger Land" mit einer eigenen Internetseite.

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Die Ergebnisse der Regionaltagung vom 10. September 2009 „Naturschutz hat Geschichte! Spurensuche im Oldenburger Land“ können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Tagungsband Regionaltagung 2009 (PDF – 1,8 MB)

2003 gründete sich beim Förderverein Haus der Natur ein Arbeitskreis Naturschutzgeschichte für die Region Berlin-Brandenburg. Zum 150. Geburtstag von Hugo Conwentz veranstaltete der Arbeitskreis 2005 eine Gedenktagung.

Im Rahmen einer Tagung im September 2009 wurde im niedersächsischen Oldenburg ein regionaler Arbeitskreis zur Naturschutzgeschichte initiiert.